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Hier kommen sie...
man kann geradezu das Heulen der luftgekühlten Motoren hören.
Drei schwer beladene Magirus-Deutz 290 D 26 K, 6x4 mit
Muldenkippaufbau.
Bekanntlich gab es diese Modelle lange Zeit von Wiking bereits in rotem
Fahrgestell und orangem Aufbau. Lediglich die Luftansaugrohre, die
markanten Schweinwerfer und einige kleine Details mußten ergänzt werden.
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Natürlich dürfen
bei solch einem Diorama die Fahrerfiguren, die Beladung und eine möglichst
reale Verschmutzung nicht fehlen. Der eigentliche Star der
Szenerie ist aber der "Untergrund"... Eine Szene aus dem
russischen Frühling, wo gerade der Frost langsam verschwindet, aber dafür
die "Straßen" in schlammige Pisten verwandelt werden. |
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Auch neben den
Pisten sammelt sich Wasser zu Sumpfgebieten |
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Von der abschüssigen
Piste läuft Tauwasser in eine kleine Mulde und bildet einen brackigen
Tümpel. |
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Unbeeindruckt von der
harten Umgebung zieht der Konvoi der "Luftgekühlten" seine Bahn.
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Auch in diesem Winter
werden ihnen noch viele folgen...
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... um über Jahre die
BAM aufzubauen. |
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Die nahezu
unverwüstliche Kombination aus Fahrgestell und Aufbau ist förmlich
spürbar, wenn man... |
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... die "Knüppel"
sieht, die als Befestigung dienten. Hier im Modell aus Streichhölzern
nachgebildet und mit Gießharz (wie das gesamte Modell) in "nassen" Schlamm
eingebettet. |
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Auch wenn die
Schatten länger werden... |
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... Pause haben die
Magirus und ihre Fahrer noch lange nicht... |
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... es gibt noch
viel Material zu bewegen... |
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Und immer wieder
müssen die Fahrzeuge behutsam über die kaum befahrbaren Pisten fahren. |
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Aber ein Magirus
wäre kein Magirus gewesen, wenn er diese Torturen nicht über viele Jahre
durchgehalten hätte. |
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Der Modelluntergrund
besteht aus Modelleisenbahn-üblichen Bautechniken aus Pappe, Leim +
Papier. Darüber kam eine Schicht aus Geländebaumörtel, dann Modelliersand
(Sand + Bindemittel).
In diesen feuchten Sand kann man sehr gut Fahrspuren eindrücken und
Senken für Pfützen usw. nachmodellieren. |
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Nach dem Trocknen
und Fixieren des Sandes (mit verdünntem Weißleim) wird die Nässe durch
Gießharz behutsam modelliert. Das Harz läuft selbständig in die Senken und
saugt sich in den Untergrund.
Führt man einen zweiten Durchgang über bereits durchgehärtetes Harz
aus, lassen sich sehr leicht Pfützen und kleine Sümpfe nachbilden.
Der große Tümpel ist allerdings separat gegossen in 2 Stufen und an der
tiefsten Stelle ca. 2 cm tief. Sämtliche Vegetation ist mit eingegossen
worden. |
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